
Am 26. Spieltag der Verbandsliga Württemberg war der VfR Heilbronn zu Gast bei den Sportfreunden Dorfmerkingen. Es war eigentlich alles angerichtet für ein tolles Fußballspiel, die Sonne strahlte und die Fanclubs beider Seiten sorgten von Anfang an für gute Stimmung. Es sollte jedoch ein zähes Spiel mit wenigen Aktionen werden. Die Härtsfelder wurden ihrer Favoritenrolle zwar gerecht und hatten gleich zu Beginn mit Schwarzer die erste Torchance aber nach dem Versuch von Michel der in der 10 Minute, als er gerade noch vom Verteidiger gestoppt wurde, passierte eine Viertelstunde gar nichts. Dann war es plötzlich der VfR der aus dem nichts im 5er zum Abschluss kam, doch Zech war zur Stelle. In der 28. Minute kam Michel nach einer Flanke von links am langen Pfosten frei zum Kopfball und versenkt den Ball in den Maschen. 1:0 für die Hausherren. Schwung brachte der Treffer allerdings nicht in die Partie. Bis zur Pause gab es außer einigen belanglosen Standards und Fernschüssen nichts mehr zu sehen.
Die zweite Hälfte sollte erst mal so weitergehen wie die erste endete, mit Ausnahme einer Flanke in der 52. Minute auf Rodewald, der sich in aussichtsreicher Position befand aber leider auch knapp im Abseits. In der 72. Minute dann ein Spielzug der Sportfreunde der zum Erfolg führen sollte. Michel flankte den Ball ans 5er-Eck auf Ehrmann, dessen Direktabnahme im Fallen konnte der Keeper noch blocken, doch Walter jagte den Abpraller mit ordentlich Wumms unhaltbar unter die Latte zur 2:0 Führung. Nach mehreren kleine Strafraumaktionen auf beiden Seiten stand es plötzlich 2:1, Schiffmann stand in der 83. Goldrichtig und verkürzte auf ein Tor Abstand. Die Sportfreunde waren jetzt völlig von der Rolle und die Gäste drängten immer wieder in den Strafraum und waren um den Ausgleich bemüht. Mango hätte dann aber in der 92. Minute für die Entscheidung sorgen können. Nach schnellen umschaltspiel stand er völlig allein am 16er, brauchte aber zu lange und die Verteidiger konnten sich wieder stellen und einen Abschluss verhindern. Nach drei weiteren Minuten zittern wurden die SfD-Fans durch den Schlusspfiff erlöst und konnten einen dennoch verdienten Sieg feiern.
